Es ist kalt. Es herscht eine kühle Atmosphäre die unbehagen auslöst und ein Gefühl das gleich etwas plötzliches geschehen wird. Ich fühle mich beobachtet so als ob die ganze Zeit jemand hinter mir steht und sich mit mir mitbewegt. Ich kann nur wenig erkennen da es Dunkel ist. Ich bin froh um das rattern des Sicherungskastens da es ansonsten totenstill wäre Ich drücke den Lichtschalter, es wird hell und die Angst vor dem Dunkel ist verflogen. Die Autos deren Formen im dunkel bedrohlich gewirkt haben, sehen nicht mehr bedrohlich aus. Der Geruch von Feuchtigkeit und Beton riecht angenehm und vertraut. Der Beton aus dem die ganze Garage besteht ist alt und hat schon viele gebrauchsspuren. Das Licht ist kalt sowie die Temperatur. Die Tiefgarage wirkt mit Ihren Säulen zwischen den Parkplätzen wie eine Betonallee. Ich höre den Schall meiner eigenen Schritte die ein leises Echo hinterlassen. Wären da keine Autos aus den verschiedensten Jahrzenten, würde die Garage mit ihrer sterilen Atmosphäre wie eine Szene aus einem distopischem science fiction Film wirken. Ich steige auf mein Fahrad und fahre auf die Garagentür zu. Sie öffnet sich und das Tageslicht strömt herein. Die wärme kommt mir entgegen und ich bewege mich nach aussen an die frische Luft.